Die Upper Austrian Ballers mussten sich auswärts bei den Güssing Blackbirds mit 67:79 geschlagen geben, zeigten dabei jedoch über weite Strecken eine deutlich verbesserte Teamleistung und wichtige Entwicklungsschritte. Trotz der Niederlage überwogen aus Sicht der Oberösterreicher vor allem die positiven Aspekte, allen voran das mannschaftliche Zusammenspiel und die starke Performance einzelner Akteure.
Von Beginn an präsentierten sich die Ballers mutig und engagiert. Im ersten Viertel agierte das Team konzentriert, bewegte den Ball gut und fand immer wieder offene Würfe. Vor allem Schachinger setzte früh offensive Akzente und hielt sein Team mit erfolgreichen Abschlüssen im Spiel. Auch defensiv zeigte man Einsatz und ließ die routinierten Blackbirds zunächst nicht davonziehen.
Der Knackpunkt der Partie folgte jedoch im zweiten Viertel. In dieser Phase verloren die Ballers etwas den offensiven Rhythmus, während Güssing seine Erfahrung ausspielte und das Tempo erhöhte. Unkonzentrierte Abschlüsse und kleinere Abstimmungsprobleme in der Defensive ermöglichten den Gastgebern einen entscheidenden Lauf, durch den sich die Blackbirds bis zur Halbzeitpause einen komfortablen Vorsprung erarbeiten konnten. Dieser Rückstand sollte sich im weiteren Spielverlauf als zu große Hypothek erweisen.
Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Upper Austrian Ballers jedoch Moral. Angeführt von einem überragenden Schachinger, der am Ende 30 Punkte erzielte, kämpfte sich das Team zurück in die Partie. Auch Streitberger überzeugte mit starken Offensivaktionen und steuerte 20 Punkte bei. Insgesamt agierten die Ballers in der zweiten Halbzeit deutlich geschlossener, spielten geduldiger und suchten häufiger den besser positionierten Mitspieler. Diese Steigerung machte sich auch auf der Anzeigetafel bemerkbar, denn die zweite Spielhälfte konnte in Summe sogar gewonnen werden.
Am Ende reichte es dennoch nicht, um den Rückstand aus dem zweiten Viertel vollständig aufzuholen. Gegen eine abgeklärte und routinierte Mannschaft wie die Güssing Blackbirds fehlte letztlich die Konstanz über alle vier Viertel.
Trotzdem liegt der Fokus bei den Ballers klar auf der Entwicklung. Die vielen wichtigen Minuten für die jungen Talente aus Oberösterreich stehen an oberster Stelle. Die Erfahrungen aus intensiven Spielen gegen erfahrene Gegner werden das Team langfristig stärker machen und bilden eine wichtige Grundlage für die kommenden Aufgaben.



















