Hitzige Partie endet mit 80:88-Niederlage gegen die Dukes

Die Raiffeisen Flyers mussten sich in einer intensiven und lange Zeit völlig offenen Begegnung den Karbon-X Dukes Klosterneuburg mit 80:88 geschlagen geben. Über weite Strecken entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Bereits in der ersten Halbzeit war die Spannung förmlich greifbar, ehe die Dukes mit einer knappen 43:40-Führung in die Kabine gingen.

Für die Gäste sorgte vor allem das Comeback von Sylven Landesberg für Aufsehen. Der Rückkehrer war sofort voll da und avancierte mit 19 Punkten prompt zum Topscorer seines Teams. Dennoch hielten die Flyers bis zur Pause stark dagegen und blieben in Schlagdistanz.

Die Vorentscheidung fiel schließlich im dritten Viertel, als sich die Dukes mit einem starken Run erstmals deutlicher absetzen konnten. In dieser Phase fehlte den Flyers vor allem die nötige Konsequenz in der Defensive, wodurch Klosterneuburg zu leichten Punkten kam und sich ein entscheidendes Polster erarbeitete.

Im Schlussabschnitt drückte dann Niko Zeleznik dem Spiel seinen Stempel auf. Er traf nahezu nach Belieben und versenkte starke 5 seiner 9 Dreierversuche, womit er den Vorsprung der Dukes souverän absicherte.

Auf Seiten der Flyers war einmal mehr Marcus Azor der herausragende Akteur. Mit 24 Punkten und 9 Assists führte er sein Team offensiv an und stemmte sich bis zuletzt gegen die Niederlage.

Am Ende war es jedoch erneut die fehlende durchgehende Intensität in der Defensive, die den Flyers zum Verhängnis wurde. Genau hier ließ man über die gesamte Spielzeit hinweg zu viele Möglichkeiten liegen.

Trotz der Niederlage bleibt die Ausgangslage im Kampf um den Heimvorteil in den Playoffs vielversprechend: Die Flyers haben weiterhin alles selbst in der Hand. Mit einem Sieg in der kommenden Woche bei den Bulls aus Kapfenberg ist zumindest Platz vier und damit der Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde fixiert.

 

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