Am Montag, dem 9. März, wartet auf die Raiffeisen Flyers Wels die nächste große Herausforderung in der Top-6-Phase der Liga. Um 16 Uhr gastieren die Oberösterreicher beim Tabellenkonkurrenten BC Vienna im Hallmann Dome. Nach der Länderspielpause wollen die Welser dabei ihren ersten Sieg in der Top-6-Runde einfahren.
Die Ausgangslage verspricht Spannung: Beide Teams kommen aus einer längeren Spielpause durch den FIBA-Break, wodurch schwer abzuschätzen ist, in welcher Form sich die Mannschaften präsentieren werden. Für die Flyers war die Unterbrechung jedoch auch eine willkommene Gelegenheit, um zu regenerieren und sich gezielt auf die entscheidende Phase der Saison vorzubereiten.
Während Wels mit einem vollständig einsatzfähigen Kader nach Wien reist, ist die Situation beim Gastgeber weniger klar. Die Wiener sind bereits am Freitag international im Einsatz und bestreiten eine Partie in der ABA League. Erst am Sonntag kehrt das Team wieder nach Österreich zurück, wodurch die Vorbereitung auf das Duell mit den Flyers entsprechend kurz ausfallen könnte. Zudem bleibt abzuwarten, ob jene Spieler, die zuletzt verletzungsbedingt gefehlt haben, rechtzeitig fit werden.
Die Flyers hingegen können personell aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind einsatzbereit und hochmotiviert, in Wien ein starkes Ausrufezeichen zu setzen. Besonders Elvir Jakupovic kehrt mit viel Selbstvertrauen zurück. Der Guard sammelte zuletzt wertvolle Erfahrungen beim ersten Lehrgang mit dem österreichischen Herrennationalteam und möchte diese positiven Eindrücke nun auch im Vereinsdress auf das Parkett bringen.
Zusätzliche Brisanz erhält das Spiel durch die jüngste Vergangenheit zwischen beiden Teams. Erst vor kurzer Zeit sorgten die Flyers im Cup für eine große Überraschung gegen die Wiener. Entsprechend groß dürfte beim Hauptstadtklub der Wunsch nach Revanche sein.
Flyers-Headcoach Sebastian Waser erwartet daher ein intensives Duell:
„Es ist das erste Spiel gegen Wien nach der Cup-Sensation. Wir gehen davon aus, dass Wien sich revanchieren will. Darauf müssen wir Antworten haben.“
Für die Welser wird es vor allem darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten und den Rhythmus nach der langen Pause schnell zu finden. Gelingt es den Flyers, ihre Energie und Tiefe im Kader auszuspielen, könnte der erste Sieg in der Top-6-Phase in Reichweite sein.
Klar ist: Zum Start nach dem FIBA-Break wartet auf beide Teams gleich eine richtungsweisende Begegnung. Für die Flyers bietet sich die Chance, in Wien ein wichtiges Erfolgserlebnis zu feiern und Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu sammeln.



















